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Lernen mit Rückenwind

Schulpsychologie:                                             Soziale und emotionale                                Kompetenzen fördern

Soziale und emotionale Kompetenzen stellen eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen dar. Im Programm „Lernen mit Rückenwind“ wird die Förderung entsprechender Kompetenzen, die einen Bezug zum Abbau von Lernrückständen haben, in Ergänzung zur fachlichen Förderung unterstützt.

Dazu finden Lehrkräfte und Unterstützungskräfte folgende Angebote, die sukzessive ergänzt werden. Einige Materialien finden Sie schon im Folgenden auf dieser Seite.

Weiterhin stehen die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Beratungslehrkräfte Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten, Lehrkräften und Schulleitungen bei pädagogisch-psychologischen Fragen, Problemen und Herausforderungen in der Lebenswelt Schule zur Verfügung. Die Schulpsychologischen Beratungsstellen finden Sie unter der für Sie zuständigen Regionalstelle. Die Kontaktdaten Ihrer Beratungslehrkraft können Sie an der Schule erfragen.

neugierige Jungs und Mädels in der Grundschule

Impulsvorträge

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Schülerinnen und Schüler auf den Kopf gestellt. Oft sehen sie sich psychischen Belastungen ausgesetzt oder haben Probleme damit, wieder am Schulleben teilzunehmen. Um Sie als Lehr- und Unterstützungskräfte im Umgang mit diesen herausfordernden Situationen zu unterstützen, laden wir Sie zu folgenden einstündigen Online-Impulsvorträgen ein.

Durch Klick auf die Überschriften in den Abschnitten gelangen Sie zur Anmeldung.

Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

Soziale und emotionale Kompetenzen hängen eng mit schulischem Lernerfolg zusammen. Unter sozial-emotionalen Kompetenzen versteht man u.a., in sozialen Interaktionen effektiv handeln zu können. Dazu gehört z.B. die Fähigkeit, positive Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen und die Perspektive anderer zu übernehmen. Schulbezogene Fähigkeiten, wie Nachfragen zu stellen oder das Befolgen von Anweisungen einer Lehrkraft, zählen ebenfalls dazu. 

Die sogenannten sozialen Kompetenzen beinhalten außerdem kooperative Kompetenzen wie das Befolgen sozialer Regeln und der angemessene Umgang mit Kritik, sowie Selbstmanagementkompetenzen wie Konfliktbewältigung.

Zu den emotionalen Kompetenzen gehören u.a. das angemessene Zeigen von Gefühlen (Emotionsausdruck), das Unterscheiden und Verstehen von Gefühlen (Emotionsverständnis) sowie Möglichkeiten, eigene Gefühle steuern zu können (Emotionsregulation). 

Für die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern im sozial-emotionalen Bereich sind sowohl klassenbezogene als auch individuelle Maßnahmen möglich. Dadurch können diese auch in ihrem Kompetenzerleben und ihrer Selbstwirksamkeitserfahrung gestärkt werden.

Im Folgenden finden Lehrkräfte eine Materialsammlung zu gezielten Unterstützungsangeboten für Schülerinnen und Schüler im Klassenverband.

Präventionsbeauftragte der Regionalstellen bieten Schulen und Lehrkräften rund um das Erlernen von sozial-emotionalen Kompetenzen Unterstützung und Fortbildungen an (digital oder in Präsenz), um Schülerinnen und Schüler für anstehende Herausforderungen zu stärken.

Bei Fragen zu den aufgeführten Präventionsprogrammen bzw. Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung bei Schülerinnen und Schülern können sich Lehrkräfte und Schulen an die Präventionsbeauftragten in der Region wenden.

Wiedereinstieg in den Schulalltag

Die meisten Schülerinnen und Schüler freuen sich über den Wiedereinstieg in den Schulalltag nach den Sommerferien. Vor allem nach den Herausforderungen des letzten Schuljahres bietet die Rückkehr in den Präsenzunterricht die Möglichkeit - in jeder Hinsicht - wieder Anschluss zu finden.

Das unten verlinkte Dokument soll Ihnen aus schulpsychologischer Sicht Anregungen zum Wiedereinstieg in den Schulalltag geben. Dabei ist der Fokus überwiegend auf die Schülerinnen und Schüler gerichtet.

Download: Impulse für den Wiedereinstieg in den Schulalltag (PDF)

Weitere Informationen zu den Präventionsprogrammen

Präventionsbeauftragte und das Präventionsrahmenkonzept „stark.stärker.WIR.“

Die Präventionsbeauftragten der ZSL-Regionalstellen bieten Lehrkräften und Schulen kostenlose Beratung oder Fortbildung im Rahmen des Präventionsrahmenkonzeptes „stark.stärker.WIR.“ an. Der Schwerpunkt der Unterstützungsangebote liegt derzeit darin, wie Schülerinnen und Schüler gesund und resilient durch die Pandemie kommen können und wieder in die Schule, das Lernen und in den Kassenverbund zurückfinden können. Im Programm sind ebenso Angebote gegen Mobbing, Sucht und Gewalt enthalten.

„MindMatters“

Das Programmmodul von „MindMatters“ richtet sich insbesondere an sozial-emotionales Lernen in der Grundschule. Darüber hinaus gibt es „MindMatters“-Module, die für die Sekundarstufe I und II angeboten werden. Zum Programm werden Fortbildungen des ZSL angeboten. Ein kostenfreier Zugriff auf die Materialien von „MindMatters“ ist bereits jetzt durch eine Registrierung auf der Homepage möglich. Ab dem Frühjahr 2022 soll der „MindMatters“ Ordner für Grundschulen „Gemeinsam(es) Lernen mit Gefühl. Eine Ressource zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen für die Primarstufe“ in einer spezifisch baden-württembergischen Version allen Grundschulen zur Verfügung gestellt und bei Bedarf fortgebildet werden.

Sozial-emotionales Lernen 5 + 6 („SEL 5 + 6“) 

SEL 5 +6 ist ein Programm des ZSL und für die Klassen 4, 5 und 6. Es trainiert die Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Wahrnehmung von Emotionen oder den Umgang mit Ärger und Wut und dient der Verbesserung des Klassenklimas bei einem Zeitbedarf von 6 Wochen. Das Programm ist mit Unterrichtseinheiten, Foliensatz und Schülerhandout fertig ausgearbeitet und wird von den Präventionsbeauftragten vor dem Einsatz fortgebildet.

Checkliste „Besondere Belastungen bei Schülerinnen und Schülern“

Für Lehrkräfte

Die langen Phasen der Schulschließungen im Schuljahr 2020/21 gingen für Sie als Lehrkräfte als auch für die Schülerinnen und Schüler mit besonderen Herausforderungen und Belastungen einher. Die wichtigen Strukturen des Schulalltags wie auch die sozialen Kontaktmöglichkeiten fehlten vielen Schülerinnen und Schülern. Auch Sie als Lehrkräfte konnten Ihre Schülerinnen und Schüler nur sehr eingeschränkt kennenlernen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Zu manchen Schülerinnen und Schülern ist der Kontakt möglicherweise ganz abgebrochen. In verschiedenen wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass es einen Anstieg von psychischen Belastungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gab.

Eine Checkliste soll Sie dabei unterstützen, Ihre Schülerinnen und Schüler gezielt in den Blick nehmen zu können und darüber Hinweise zu erhalten, ob möglicherweise starke Belastungen im sozial-emotionalen Bereich vorliegen und ein möglicher Handlungsbedarf besteht.

Gibt es Anzeichen für besondere Belastungen, so können Sie sich zur gemeinsamen Beratung über mögliche nächste Schritte an die Beratungslehrkraft, die Schulleitung sowie die Schulpsychologische Beratungsstelle vor Ort wenden oder aber auch an eine Fachberatungsstelle, wenn dies naheliegender sein sollte.

Hier kommen Sie zum Download der Checkliste als PDF.

Unterstützende Handreichungen

Im Folgenden finden Sie Materialien mit grundlegenden Informationen und konkreten Handlungsempfehlungen aus der Schulpsychologie zum Download. Die Fragestellungen reichen von der Bewältigung aktueller schulischer Herausforderungen, beispielsweise bei sozial-emotionalen Schwierigkeiten, bis hin zur Unterstützung des Lernverhaltens oder der Rückkehr in den Schulalltag. Zielgruppe sind nicht nur erfahrene Lehrkräfte, die mit den Inhalten bereits vertraut sind, sondern alle Personen, die bei „Lernen mit Rückenwind“ Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützen.

Hier können Sie alle Handreichungen in einer komprimierten Datei herunterladen.

Kommunikation des Beratungsangebots in der Schule

Für schulbezogene Schwierigkeiten stehen den Schulen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten verschiedenste Berater- und Unterstützergruppen zur Verfügung. Das folgende Raster können Schulleitungen nutzen, um die an ihrer jeweiligen Schule verfügbaren Ansprechpersonen und Angebote zusammenzufassen. Damit können sie das Beratungsangebot noch besser bekannt machen und zu einer niederschwelligen und gezielten Unterstützung von Ratsuchenden beitragen.

Download: Vorlage Übersichtsblatt Kommunikation des Beratungsangebots (DOCX)

 

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