MINT macht’s möglich -

wenn Unterrichtsentwicklung spürbar wird

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Am 11. Februar 2026 wurde die Pädagogische Hochschule Heidelberg zum Treffpunkt für alle, die MINT-Unterricht nicht nur „machen“, sondern wirksam gestalten wollen: Beim Fachtag „MINT macht’s möglich – vielfältige Themen, vielfältige Methoden, aktivierender Unterricht“ kamen rund 120 Teilnehmende zusammen – Studierende & Professorinnen und Professoren sowie Lehrkräfte & Fachberaterinnen und Fachberater und Interessierte. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die viele umtreibt: Wie gelingt MINT-Unterricht, der fachlich präzise ist – und gleichzeitig aktiviert, differenziert und Lust auf Denken macht?

Bild (Hörsaal mit Thomas Schenk)

Der Tag war bewusst als Praxis- und Perspektivformat angelegt: Nach einem gemeinsamen Auftakt folgten drei Workshop-Runden, in denen die Teilnehmenden aus Angeboten der PH Heidelberg und des ZSL wählen konnten. Entscheidend war dabei nicht „noch ein Methodentrick“, sondern die didaktische Tiefe: Wie werden Lernprozesse sichtbar? Wie wird Heterogenität produktiv? Welche Aufgabenformate fördern echtes Verstehen – und nicht nur das Abarbeiten? Die Gespräche in den Pausen zeigten schnell: Hier treffen nicht zwei Welten aufeinander, sondern zwei Stärken – wissenschaftliche Fundierung und unterrichtliche Erfahrung.

Alexander Lehrmann (Arbeitsfeldleiter, ZSL Regionalstelle Mannheim): „Ich bin begeistert, wie hier Praxisnähe und wissenschaftliche Perspektive zusammenkommen – die Kooperation mit der PH Heidelberg ist für uns ein echter Gewinn.“

Ein besonderer Impuls kam durch Thomas Schenk, MINT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg (Ltd. Schulamtsdirektor), der den Blick über den einzelnen Workshop hinaus geweitet hat: MINT-Bildung ist nicht nur Fachunterricht, sondern ein strategischer Schlüssel – für Teilhabe, Transformation und Zukunftsfähigkeit. Dabei wurde deutlich: Es geht um eine durchgängige MINT-Bildungskette, um Qualität in Ausbildung und Fortbildung, um Unterrichtsqualität – und um eine Kultur, in der Relevanz und Sinn von MINT-Themen für junge Menschen erkennbar werden.

Startbild (Hörsaal mit FBU als Rednerin)

Thomas Schenk: „BW ist MINT LÄND No.1 – durch Transparenz, Evaluation, Skalierung und Innovation.“ 
Gelingender Austausch „am Rand“ – mit Wirkung in die Fläche

Besonders wertvoll war zudem ein Austausch zwischen den MINT-Fachberaterinnen und Fachberater Unterrichtsentwicklung der Regionalstelle Mannheim und Thomas Schenk. Dieses Gespräch wurde von beiden Seiten als ausgesprochen gewinnbringend erlebt: Praxisfragen aus Fortbildung und Schule trafen auf strategische Perspektiven – mit dem gemeinsamen Ziel, wirksame Ansätze nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und skalierbar in die Breite zu bringen. 

Bild (FBU mit Thomas Schenk)

Was bleibt?
Viele Teilnehmende nahmen nicht nur Materialien, sondern vor allem Orientierung mit: eine geschärfte Sicht auf aktivierenden Unterricht, neue Impulse für die eigene Planung – und das gute Gefühl, Teil einer MINT-Community zu sein, die gemeinsam an Qualität arbeitet.

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