Im Folgenden finden sich Beispiele für bewegtes Lernen und für Bewegungspausen.
- Bewegungspausen können im Klassenzimmer, im Schulgebäude und auf dem Schulhof/Schulgelände stattfinden. Freiluftaktivitäten sind zu bevorzugen.
- Kurze, aber dafür häufige Bewegungseinheiten sind sinnvoller als eine längere.
- Absprachen beziehungsweise Regelungen zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie versetzte Pausenzeiten erleichtern es, Bewegungsräume zu nutzen.
Kinder können die Aufgaben auf ihrem Platz durchführen (zum Beispiel Bewegungsgeschichten, Übungen und Spiele zur Schulung der exekutiven Funktionen).
Zusätzlich zu aktiven Bewegungsanlässen und Bewegungspausen soll das „dynamische Sitzen“ und das Lernen in unterschiedlichen Körperhaltungen und -positionen Berücksichtigung finden (zum Beispiel Lernen im Gehen, Stehen, Liegen, Nutzung des Schulgeländes im Freien).
Gerade bei vermehrter Bewegung ist darauf zu achten, dass Kinder ausreichend geeignete Getränke aus selbst mitgebrachten Flaschen zu sich nehmen.
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung und Förderung des Arbeitsgedächtnisses
Spielbeschreibung
Den Ziffern werden Bewegungen zugeordnet. Ein Beispiel wäre:
- 1 = Hampelmann
- 2 = Drehung um die eigene Achse
- 3 = Boden berühren
Die Lehrkraft nennt eine Ziffer, die Kinder führen die entsprechende Bewegung einmal aus.
Schwierigkeitsstufe 1
Eine weitere Bewegung wird hinzugenommen (zum Beispiel 4 = in die Hände klatschen).
Schwierigkeitsstufe 2
Den Ziffern/Bewegungen werden nun Farben zugeordnet:
- rot = 1 = Hampelmann
- gelb = 2 = Drehung um die eigene Achse
Die Lehrkraft hält nun eine Farbkarte hoch, ohne zu sprechen; die Kinder führen die entsprechende Bewegung aus.
Variation: (auch in Partnerarbeit möglich)
Ein Kind nennt eine Zahlenreihe, die Klasse beziehungsweise die Partnerin oder der Partner führt die entsprechende Bewegungsfolge
aus.
Beispiel: 1 – 3 – 1 = Hampelmann – Boden berühren – Hampelmann
Hinweis
Mit kurzen Zahlenfolgen beginnen (je nach Alter der Kinder zwei bis drei Anweisung) und nur langsam steigern.
Ziel/Intention
Bewegtes Üben und Festigen von Unterrichtsinhalten
Spielbeschreibung
- Die Kinder bilden Paare.
- Kind A überlegt sich eine Balancierposition, die es längere Zeit halten kann, zum Beispiel den linken Fuß auf den Fußrücken des rechten Fußes stellen.
- Kind B fragt Inhalte des Unterrichts ab (zum Beispiel Einmaleins-Aufgaben, Vokabeln).
- Nach angemessener Zeit wechseln sie.
Ziel/Intention
Stilleübung zur Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit und der exekutiven Funktionen
Spielbeschreibung
- Zwei Kinder stehen sich im Abstand von 1,5 bis 2 Metern gegenüber.
- Ein Kind macht eine Bewegung vor (hebt zum Beispiel langsam den Arm und spreizt dabei alle Finger).
- Das gegenüberstehende Kind ist das Spiegelbild und macht möglichst gleichzeitig alle Bewegungen spiegelbildlich mit.
Hinweis
Grundschulkinder neigen dazu, die Bewegungen zu schnell und zu klein zu machen. Hier hilft der Hinweis, die Bewegungen möglichst
langsam und auslandend durchzuführen.
Ziel/Intention
Übung zur Aktivierung, Gleichgewichtsübung
Material
eigene Hefte, Stifte oder Radiergummis
Spielbeschreibung
Die Kinder stehen auf einem Bein.
Die Lehrperson stellt Aufgaben:
- Lasse den Stift oder Radiergummi um deinen Körper (deinen Kopf, dein Bein) kreisen.
- Lege einen oder mehrere kleine Gegenstände auf deinen Kopf (deine Schulter, deinen Ellenbogen, deinen Fuß). Strecke deine Arme nach oben (unten, seitlich). Schaffst du es, dass die Gegenstände liegenbleiben?
- Kannst du deine Augen dabei schließen?
Ziel/Intention
Bewegungsgeschichte zur Aktivierung im Sitzen
Spielbeschreibung
Die Kinder sitzen auf ihren Stühlen. Diese werden so positioniert, dass die Kinder ausreichend Platz für die angesagten
Bewegungen haben.
Zu den einzelnen Sätzen des folgenden Erzähltextes werden jeweils bestimmte Bewegungen ausgeführt:
- Wir gehen heute auf Löwenjagd.
– Bewegung: Hände patschen auf die Oberschenkel. - Wir sind mutig und stark.
– Bewegung: Muskelmann (Hände zur Seite). - Oh, da ist eine Wiese mit hohem Gras! Wir marschieren über die Wiese.
– Bewegung: Hände aneinander reiben und mit den Füßen stampfen. - Wir kommen an einem Baum vorbei und klettern hinauf, um nach dem Weg zu sehen.
– Bewegung: Mit den Armen Kletterbewegung machen und Knie abwechselnd anheben. - Ein Berg, keine Chance, wir müssen um den ganzen Berg gehen.
– Bewegung: Aufstehen, einmal um den Stuhl gehen und wieder setzen. - Wir schwimmen durch einen See.
– Bewegung: Mit den Armen Schwimmbewegungen machen. - Dann laufen wir weiter.
– Bewegung: Hände patschen auf die Oberschenkel. - Pssst, ganz leise, wir wollen den Löwen nicht wecken!
– Bewegung: Sehr leise klatschen. - Da, er hat uns gesehen! Schnell weg!
– Bewegung: Erschrockene Geste machen. - Wir laufen schnell zurück, schwimmen durch den See, laufen um den Berg herum, klettern auf den Baum, laufen durch
die Wiese und zur Schule zurück. Schnell ins Klassenzimmer, Türe zu Kopf runter. Hat er uns gesehen? Uff, er hat uns nicht
erwischt.
– Bewegung: Alle Bewegungen schnell in umgekehrter Reihenfolge (siehe oben) durchführen.
Ziel/Intention
Stilleübung zur Entspannung
Spielbeschreibung
Die Kinder stehen frei hinter ihrem Stuhl, die Füße stehen hüftbreit auf dem Boden. Die Körperhaltung ist aufrecht. Die Arme liegen an den Körperseiten, die Handflächen an der Außenseite der Oberschenkel an. Wer möchte, schließt die Augen.
Der Tag beginnt und auf dem Hügel weht ein leichter Wind.
Du beobachtest einen Baum, wie er sanft hin- und herschaukelt.
Schaukel doch einfach mit. Wie entspannend...
Du stehst aufrecht, nimm deine Schultern zurück.
Deine Füße stehen hüftbreit auseinander.
Die Arme sind fest an den Körperseiten angelegt, die Handflächen üben einen
leichten Druck auf die Außenseiten der Oberschenkel aus.
Du spürst, wie du verwurzelt auf dem Boden stehst.
Du spürst deine gesamten Fußsohlen.
Der Körper schwankt nun langsam - wie ein Baum im Wind - sanft von vorne
nach hinten, ohne in der Hüfte abzuknicken.
Wichtig ist, dass deine Füße ständig Bodenkontakt haben.
Konzentriere dich auf deine Körperspannung und schwanke weiter langsam
vor und zurück.
Wenn du möchtest, kannst du deine Augen dabei schließen ...
Nach circa 1 Minute werden die Augen geöffnet und der Körper
gelockert.
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung und Kräftigung
Spielbeschreibung
Eine Person würfelt, alle Kinder führen die entsprechende Aufgabe auf dem Platz aus.
- Augenzahl 1: Strecke deine Arme im Stand über den Kopf und greife dabei mit den Händen nach oben („Kirschenpflücken“).
- Augenzahl 2: Mache vier Kniebeugen. Achte darauf, dass deine Knie nicht über die Zehenspitzen schauen. Strecke deine Arme nach vorne.
- Augenzahl 3: Führe einen Radiergummi dreimal als „Liegende 8“ durch deine Beine.
- Augenzahl 4: Hüpfe viermal auf dem rechten Bein, anschließend viermal auf dem linken Bein.
- Augenzahl 5: Mache eine Standwaage zuerst auf dem rechten, dann auf dem linken Bein. Wie lange kannst du diese Positionen halten?
- Augenzahl 6: Mache sechsmal den Hampelmann.
Die Spiele können auf dem Sportplatz oder auf dem Schulgelände gespielt werden (zum Beispiel kleine Spiele)
Zusätzlich zu aktiven Bewegungsanlässen und Bewegungspausen soll das „dynamische Sitzen“ und das Lernen in unterschiedlichen Körperhaltungen und -positionen Berücksichtigung finden (zum Beispiel Lernen im Gehen, Stehen, Liegen, Nutzung des Schulgeländes im Freien).
Gerade bei vermehrter Bewegung ist darauf zu achten, dass Kinder ausreichend geeignete Getränke aus selbst mitgebrachten Flaschen zu sich nehmen.
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung und zur Förderung des Arbeitsgedächtnisses
Spielbeschreibung
Immer drei bis vier Kinder laufen in einer Schlange mit ausreichendem Abstand hintereinander her. Das vorderste Kind bestimmt das Tempo und achtet darauf, dass alle Kinder ihm folgen. Zusammenstöße werden vermieden.
Das erste Kind macht eine Bewegung vor. Die anderen Kinder merken sich diese. Auf ein zuvor vereinbartes Zeichen des führenden Kindes (zum Beispiel Handheben), läuft das letzte Kind nach vorne. Es wiederholt die Bewegung des ersten Kindes und fügt eine neue Bewegung hinzu. Anschließend hebt es wieder die Hand und das letzte Kind läuft nach vorne. Dieses Kind wiederholt die ersten beiden Bewegungen und führt eine dritte Bewegung ein.
Wie viele verschiedene Bewegungen schafft die Gruppe?
Ziel/Intention
Bewegungspause zur Aktivierung
Spielbeschreibung
Die Kinder stellen sich in zwei Reihen (Blockaufstellung) im Abstand von circa 2 m auf dem Pausenhof hintereinander auf. Die Lehrkraft
steht den Kindern gegenüber. Die Lehrkraft erzählt folgende Bewegungsgeschichte, dabei macht sie Bewegungen vor, die von den
Kindern imitiert werden. Die Übungen finden immer am gleichen Platz statt mit Ausnahme von c).
Wir fliegen gemeinsam mit dem Flugzeug in ein fernes Land. Alle machen sich zum Abflug bereit!
- Wir patschen mit den Händen auf die Oberschenkel und zählen von 10 rückwärts.
- Wir springen bei null in die Höhe, laufen auf der Stelle und strecken die Arme als Flügel zur Seite aus.
- Macht folgende Bewegungen nach (dabei, wenn möglich die Arme so lange wie möglich ausgestreckt lassen):
• in die Hocke gehen,
• seitlich beugen,
• Skippings,
• anfersen,
• Hampelmann etc.
Achtung: Während dieser Übungen „fliegt“ immer ein Kind (beginnend beim ersten Kind in der vorderen Reihe) um das „Klassenflugzeug“. Es rennt dabei mit ausgebreiteten Armen eine Runde um die anderen Kinder. Wenn es wieder an seinem Platz angekommen ist, startet das nächste Kind.
- Wir bereiten uns auf die Landung vor, indem wir uns zuerst ganz groß machen und auf die Zehenspitzen stellen. Das Flugzeug sinkt. Deshalb werden wir immer kleiner und gehen schließlich in die Hocke. Zum Abschluss trommeln wir auf den Boden - die Flugzeugreifen holpern über die Landebahn. Wir sind wieder gut gelandet!
Ziel/Intention
Spiel zum Üben der allgemeingültigen Abstandsregel, Reaktionsfähigkeit
Material
- Maßband zum Abmessen
- Startlinie (zum Beispiel Kreidestrich, Bodenmarkierung)
- Ziellinie (zum Beispiel Kreidestrich, Bodenmarkierung)
Spielbeschreibung
Die Lerngruppe wird in Dreier- oder Vierergruppen aufgeteilt, so dass drei bis vier Spiele auf dem Spielgelände nebeneinander gespielt werden. Ein Spielfeld von circa 15 m Länge wird markiert. Der „Spielmacher“ steht 2 m hinter der Ziellinie. Die Kinder stehen im Abstand von jeweils mindestens 1,5 m zueinander auf der anderen Seite an der Startlinie. Es wird nach den altbekannten Regeln „Ochs am Berg“ gespielt:
Die Fortbewegungsart wird festgelegt (zum Beispiel trippeln, Skippings, hüpfen, gehen, schleichen). Solange sich der „Spielmacher“ von den Kindern wegdreht, dürfen sich diese geradlinig vorwärtsbewegen. Wenn der „Spielmacher“ sich wieder umdreht und jemanden sieht, der sich noch bewegt, muss das ertappte Kind an die Startlinie zurück.
Variation
Wer zum ersten Mal in Bewegung ‚erwischt‘ wird, muss sich auf einem Bein weiterbewegen. Wer zum zweiten Mal erwischt wird,
darf sich nur noch im Bärengang auf allen Vieren vorwärtsbewegen. Erst beim dritten Mal muss das ertappte Kind zur Startlinie
zurückkehren.
Wer hat als erstes die Ziellinie (und damit den Mindestabstand zum Spielmacher) erreicht?
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung und zur Förderung der exekutiven Funktionen
Spielanleitung
Die Lehrkraft gibt Kommandos, die von den Kindern ausgeführt werden. Dabei ändern sich die Spielregeln von Stufe zu Stufe.
- 1. Stufe: Die Kommandos „stop“ und „go“ werden eingeführt und eingeübt.
- 2. Stufe: Die Kommandos „jump and clap“ werden eingeführt und eingeübt.
- 3. Stufe: Die Kommandos „stop“ und „go“ werden getauscht, das heißt: Bei „stop“ wird gegangen, bei „go“ wird stehengeblieben.
- 4. Stufe: Die Kommandos „jump and clap“ werden getauscht, das heißt: Bei „clap“ wird einmal gehüpft und bei „jump“ einmal in die Hände geklatscht.
Ziel/Intention
Übung zur Aktivierung, Training der Selbstregulation
Spielbeschreibung
Zwei Kinder stehen sich in einem Abstand von 2 Metern gegenüber.
Sie zählen abwechselnd von eins bis drei und beginnen dann wieder von vorne (A: „1“, B: „2“, A: „3“, B: „1“, A: „2“ und so fort).
Diese Übung führen sie mehrfach durch, bis sie ohne Fehler gelingt.
Danach werden die einzelnen Zahlen nach und nach durch Bewegungen und Begriffe ersetzt.
- 1. Stufe: Die „1“ wird durch einmaliges Hochspringen ersetzt. „2“ und „3“ bleiben wie zuvor.
- 2. Stufe: Die „2“ wird durch eine Kniebeuge ersetzt. „3“ bleibt wie zuvor.
- 3. Stufe: Die „3“ wird durch das Wort „Sommer“ ersetzt.
Ziel/Intention
Bewegtes Lernen, Übung zur Aktivierung, Training des Arbeitsgedächtnisses
Spielbeschreibung
Jedes Kind sucht sich eine Linie auf dem Boden (zum Beispiel Steinplattenkante, Kreidestrich, Spielfeldaufzeichnung).
Der rechte Fuß wird vor die Linie, der linke Fuß hinter die Linie gestellt.
Auf ein Kommando führen alle Kinder Wechselsprünge aus, dabei wird laut mitgezählt: zum Beispiel eine Einmaleinsreihe,
rückwärts von 20 bis 0 ...
Variante
Die Lehrkraft nennt drei verschiedene Zahlen.
Die Kinder merken sich die Zahlen in der richtigen Reihenfolge (zum Beispiel 4 – 3 – 6).
Sie springen zunächst viermal – kurzer Stopp – dann dreimal – kurzer Stopp – dann sechsmal. Dabei sprechen
sie die Zahlen laut mit.
Schwierigkeitsstufe 1
Die Anzahl der „Merkzahlen“ zur Förderung des Arbeitsgedächtnisses wird gesteigert.
Zur Steigerung der Bewegungsintensität wird die Anzahl der durchzuführenden Sprünge erhöht.
Schwierigkeitsstufe 2
Die vorgegebene Zahlenfolge wird in umgekehrter Reihenfolge gesprungen.
Zum Beispiel Hüpfspielen auf dem Pausenhof auf aufgezeichneten Flächen, „Flitzerunden“, freies Spielen auch mit selbst mitgebrachten Spielgeräten.
Zusätzlich zu aktiven Bewegungsanlässen und Bewegungspausen soll das „dynamische Sitzen“ und das Lernen in unterschiedlichen Körperhaltungen und -positionen Berücksichtigung finden (zum Beispiel Lernen im Gehen, Stehen, Liegen, Nutzung des Schulgeländes im Freien).
Gerade bei vermehrter Bewegung ist darauf zu achten, dass Kinder ausreichend geeignete Getränke aus selbst mitgebrachten Flaschen zu sich nehmen.
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung
Spielbeschreibung
Zwei Personen schwingen ein Langseil. Die restlichen Kinder laufen nacheinander – ohne das sich schwingende Seil zu berühren
– durch.
Mögliche Variationen
- Laufendes Band: Bei jedem Durchschlag muss ein Kind durchlaufen
- Ins Seil laufen und einmal hüpfen (zweimal, dreimal ...)
- Mehrere Kinder laufen ein und hüpfen
- Hüpfen mit Sprechvers
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung
Spielbeschreibung
An ein Springseil wird ein Tennisring gebunden (alternativ wird eine Socke, in der sich ein Tennisball befindet, an das Seilende gebunden).
Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Ein Kind steht mit dem Seil in der Mitte und dreht sich so, dass das Ende mit dem Tennisring ganz
knapp über dem Boden fliegt.
Die Kinder im Außenkreis springen über das Seil ohne es zu berühren.
Mögliche Varianten
- Wer einen Fehler macht, muss in die Mitte.
- Wer einen Fehler macht, scheidet aus. Wer bleibt zuletzt übrig?
- Wie viele Runden schafft die ganze Gruppe?
Ziel/Intention
Spiel zur Aktivierung, Gleichgewichtsübung, Koordination
Material
Kreidezeichnung „Hinkekästchen“
Spielbeschreibung
Das altbekannte Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ beziehungsweise „Hinkekästchen“ wird aufgezeichnet.
Jedes Kind braucht einen eigenen Stein. Es gibt zahlreiche Spielregeln und somit unterschiedliche Spiele.
Regeln
- Der Stein wird auf das Feld 1 geworfen oder gekickt.
- Ein Kind springt auf das Feld 1.
- Es hebt den Stein auf und springt zurück.
- Nun wirft es den Stein auf Feld 2, springt auf Feld 1 und 2, hebt ihn auf und springt zurück usw.
- Berührt der Stein oder der Fuß die Linie, darf das nächste Kind starten.
Champion-Aufgaben
- Stufe 1: Springe alle Zahlen auf beiden Beinen einmal durch.
- Stufe 2: Springe alle Zahlen auf beiden Beinen einmal durch (von 1 bis 7) und wieder zurück (von 7 bis 1).
- Stufe 3: Springe alle Zahlen auf einem Bein einmal durch.
- Stufe 4: Springe alle Zahlen auf einem Bein einmal durch und rückwärts zurück.
- Stufe 5: Springe alle Zahlen im Wechsel von rechtem und linkem Bein einmal durch und rückwärts zurück.
- Stufe 6: Hier kannst du mit anderen Kindern eine schwierige Champion-Aufgabe erfinden und diese hüpfen.
- Spiele zur Förderung der exekutiven Funktionen finden sich auf dem Internetauftritt „Fit für Lernen und Leben“, einem Angebot der Stiftung Sport in der Schule.
- Anregungen zu Bewegungspausen im Unterricht finden Sie auf der Seite „Materialien zur Bewegungsförderung“ der ZSL-Außenstelle Ludwigsburg.