Inhalt
Sexuelle Bildung in der Mediennutzung für weiterführende Schulen
- Pornografische Inhalte auf den Smartphones von Kindern und Jugendlichen? Das ist leider kein seltenes Phänomen.
- Das Verschicken von Nacktbildern? Auch hier treffen wir auf eine weitverbreitete Praxis – nicht nur unter Jugendlichen, sondern auch unter Erwachsenen.
Wenn es zu Grenzverletzungen kommt, führt dies schnell zu Urteilen wie: „Selber schuld!“
Wie in anderen digitalen Lernfeldern braucht es eine wertegeleitete Medienpädagogik, um einen selbstbestimmten Umgang mit gewünschten und unerwünschten sexuellen Inhalten im Netz zu entwickeln und sich so vor sexualisierter Gewalt schützen zu können.
Die erworbenen Kompetenzen fördern den verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität sowie Liebe und Partnerschaft in der realen Welt.
Inhalte der Fortbildung
- Strafrechtliche Grundlagen kennen: Verstehen, welche gesetzlichen Regelungen in Deutschland für Konsum, Besitz und Verbreitung von Pornografie durch Minderjährige gelten.
- Illegale versus legale Inhalte unterscheiden: Klare Kriterien erkennen, die rechtlich relevante Grenzen sichtbar machen.
- Materialien für die Bildungsarbeit nutzen: Einen Überblick über geeignete schulische Unterrichts- und Präventionsmaterialien erhalten.
- (Safer) Sexting einordnen: Wissen, was unter diesen Begriff fällt und welche rechtlichen Aspekte Schulen unbedingt beachten müssen.
- Sensibel und unterstützend handeln: Schuldgefühle vermeiden, Betroffene stärken und konsequent jede Form von Victim Blaming verhindern.
Referent
Paolo Steiner, pro familia
Weitere Informationen
- Wann: Mittwoch, 25. November 2026, von 14:00 bis 16:30 Uhr
- Wo: online
(Webex)
- Wie:
- Lehrkräfte müssen sich über LFB-Online anmelden. Ohne Anmeldung erhalten sie keinen Nachweis über die Teilnahme an der Veranstaltung!
- Nicht-Lehrkräfte können direkt über den Webex-Zugangslink teilnehmen.