Lehrkräftefortbildung Bildende Kunst

SCHULKUNST-Thema 2027-2028:
 „Prinzip Collage“ – Fortbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Lehrgangsnummer: 58ZNG9
2. bis 4. Juni 2027 (Mittwoch bis Freitag)
Zielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Mitglieder der SCHULKUNST-Teams aller Schularten, Fachberaterinnen und Fachberater Unterricht
Leitung: Matthias Pfitzenmaier, Ines Skirde

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Programm

Lehrkräfte der Primarstufe tauchen in dieser Fortbildung in die Lernbereiche „Kinder spielen und agieren“ und „Kinder nutzen Medien“ ein. Mit szenisch-improvisierenden und performativen Ansätzen, die sich auf inhaltsbezogene Kompetenzen im Spiel konzentrieren, sowie digitalen Werkzeugen wie Malen, Zeichnen, Fotografieren und Bildbearbeitung, wird der kreative Umgang mit digitalen Medien gefördert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung dieser Lernbereiche, beispielsweise beim Gestalten von Trickfilmgeschichten, und auf Crossover-Verfahren, die digitale und analoge gestalterische Welten zusammenbringen.

Ausgangspunkt der Fortbildung sind erprobte Unterrichtskonzepte, die die Teilnehmenden aktiv als Gestaltende einbeziehen. Durch praktische Übungen und Experimente mit digitalen und analogen Medien, wie das Malen und Zeichnen, Fotografieren, Improvisation und das Gestalten von Trickfilmen, werden die Teilnehmenden befähigt, ihre eigenen gestalterischen Fähigkeiten zu entwickeln Diese praktische Erfahrung dient als Grundlage für didaktische Reflexionen, in denen Fragen wie „Welche Herausforderungen bergen bestimmte Aufgaben?“, „Welche Medienwerkzeuge bieten einen echten kunstpädagogischen Mehrwert?“ und „Wo gilt es, Praxisbeispiele zu optimieren?“ im Mittelpunkt stehen.

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Primarstufe, unabhängig vom Erfahrungsgrad in den kunstpädagogischen Lernbereichen. Sie bietet inspirierende Impulse für den eigenen Kunstunterricht und unterstützt bei der Entwicklung einer kunstpädagogischen Perspektive, auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte. Durch die didaktische Reflexion soll der Blick für das genuin Kunstpädagogische im Umgang mit digitalen Medien und im Spiel geschult werden, um eine umfassende und kreative Bildung zu fördern.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen verschiedene digitale Tools für eine kunstpädagogisch gedachte Medienbildung, wenden diese in eigenen Gestaltungen an und erproben kindorientierte Zugänge im Lernbereich Spiel,

  • schärfen auf Basis der didaktischen Reflexion die kunstpädagogische Haltung,

  • adaptieren die Praxisbeispiele auf die eigene Lehrpersönlichkeit hin.

Leitung

Prof. Dr. Christian Römmelt, Professor für Kunst und ihre Didaktik, Pädagogische Hochschule Weingarten

Anmeldung

Die Anmeldung zu den Lehrkräftefortbildungen der Außenstelle Schloss Rotenfels erfolgt über die Anmeldeplattform LFB-Online. Sie finden die Veranstaltungen anhand der Lehrgangsnummer über die LFB-Online-Suchfunktion.