Die vier- und fünftägigen Workshops finden in den Fachräumen der Lehrerfortbildungseinrichtung statt.
Vom großzügigen Theatersaal mit historischem Portal über moderne Atelierräume bis hin zur gut ausgestatteten Druckwerkstatt inklusive Siebdruckanlage und Lithopresse ist für passende Rahmenbedingungen gesorgt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) (barrierefreie PDF)
Sommer
Programm
Kunst aus textilen Materialien hat etwas sehr Ursprüngliches. Die stark symbolische Wirkung textiler Werke lässt sich darauf zurückführen, dass Gestaltungsmittel wie Knoten, Geflecht oder Gewebe über elementare Ausdruckskraft verfügen.
Textile Kunst umfasst mehr als nur Stoff – auch in der Natur finden sich Materialien und Strukturen, die textil eingesetzt werden können. Textil zu arbeiten bedeutet zu binden und zu lösen, zu vernetzen und zu verweben oder zu bekleiden und zu verhüllen.
Vom Material zur eigenen textilen Sprache
Unter der Leitung der erfahrenen Künstlerin Dr. Veronika Moos lernen die Teilnehmenden dieses Sommerkurses verschiedene textile Verfahren und Materialien kennen und entwickeln ihre eigene textile Sprache.
Kursumgebung und -details
Die Veranstaltung findet in einem inspirierenden Umfeld statt – sei es in der Werkstatt, im Schlosspark oder im naheliegenden Wald und Wasser. Dieser Rahmen bietet viele Möglichkeiten, künstlerisch mit der Natur zu interagieren.
Der Kurs ist für Erwachsene jeden Alters konzipiert, die Interesse an textiler Kunst haben, unabhängig von ihren Vorkenntnissen.
Leitung
Dr. Veronika Moos
Über die Kursleiterin
Dr. Veronika Moos schloss ihr Studium an der Akademie für Bildende in Künste in Mainz ab und promovierte mit einer kulturpädagogischen Studie zu Sinnlichkeit von textilem Material in der Kunst. Seit 1991 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Köln, am Atlantik und in der Eifel.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 525,00 €
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 738,00 €
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Anmeldung
Programm
Dieser mehrtägige Kurs verbindet die Freude am freien Malprozess mit dem intensiven Studium der Natur. Im Mittelpunkt steht das Arbeiten im Freien, wo Licht, Atmosphäre und Landschaft direkt erlebt und zeichnerisch und malerisch festgehalten werden.
Die Teilnehmenden beginnen mit kurzen Kohle- und Aquarellskizzen, um Formen, Proportionen und Stimmungen schnell zu erfassen. Durch spielerische Farbstudien, spontane Striche und kleine Experimente wird ein ungezwungener, kreativer Zugang zur Landschaftsmalerei gefördert.
Vom Skizzieren zur ausgearbeiteten Landschaft
Im weiteren Verlauf entstehen detailliertere Naturstudien. Dabei stehen Themen wie Luftperspektive, Bildkomposition und Farbgebung im Fokus. So entwickeln die Teilnehmenden ein besseres Verständnis für räumliche Tiefe, Tonwerte und Strukturen in der Natur.
Kursumgebung und -details
Im Atelier werden die gesammelten Eindrücke, Skizzen und Farbstudien schließlich auf die Leinwand gebracht. Der Ausbau technischer Fähigkeiten und die Stärkung der eigenen Ausdrucksweise werden durch individuelle Betreuung intensiv unterstützt.
Der Kurs eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene, die ihre Fähigkeiten in der Landschaftsmalerei verbessern möchten.
Leitung
Olga Sora-Lux
Über die Kursleiterin
Olga Sora-Lux wurde 1976 in Saporoshje, Ukraine geboren und ist 1996 nach Deutschland ausgewandert. Zwischen 2001 und 2006 studierte sie an der Kunstakademie Münster und an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2008 ist sie als freischaffende Künstlerin mit kontinuierlicher Ausstellungstätigkeit aktiv.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 525,00 €
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 738,00 €
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Anmeldung
Programm
Zeichnerisch und vor allem malerisch erfassen die Teilnehmenden des diesjährigen Sommerkurses ihre Akt- und
Porträtmodelle im Atelier und Schlosspark.
Der Fokus dieses Workshops liegt auf einer malerischen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Darstellung durch
Hell- und Dunkelkontraste in Öl und Acryl. Für die Körper- und Hautfarben erarbeiten sich die Teilnehmenden ein Repertoire
aus Zwischenwerten, welche die Aktdarstellung lebendig machen und Räumlichkeit hervorrufen. Kurze und längere Positionen des
Modells wechseln dabei einander ab.
Künstlerische Praxis im gemeinsamen Prozess
Mark Krause legt während des Kurses auch selbst Zeichnungen und Malereien an, die einzelne Arbeitsschritte sichtbar machen und zum Dialog anregen. Trainiert wird auch das nuancenreiche Mischen der Acryl- und/oder Ölfarben.
Im gemeinsamen Arbeiten mit dem Künstler steht die Freude und die Freiheit beim eigenen kreativen Arbeiten im Mittelpunkt. Ziel ist es, für die Darstellung der menschlichen Figur im Raum einen individuellen Rhythmus beim Malen und einen persönlichen Bildausdruck zu finden.
Leitung
Mark Krause
Über den Künstler
Mark Krause wurde 1971 in Wurzen/Sachsen geboren und lebt in Tübingen. Er studierte Bildende Kunst an der Louisiana State
University in Baton Rouge, USA sowie Allgemeine Rhetorik und Philosophie in Tübingen.
Im Jahr 2005 erhielt er das Kunststipendium der Cranach-Stiftung Wittenberg. Seit 2001 ist er als Livemaler zu Konzerten tätig.
2011 entstand sein großformatiges Ölbild „Aufbruch" während eines Konzerts des Leipziger Symphonieorchesters. 2013
fertigte er Livemalereien für den Deutschen Schmerzkongress im Congress Center Hamburg.
2016 entstand das Livemalerei-Gemälde „Konstanzer Tagungstradition" zum Konzert der Südwestdeutschen Philharmonie als Kunst
am Bau-Element des Bodenseeforums Konstanz.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 525,00 Euro
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 738,00 Euro
- zuzüglich anteilige Kosten für das Aktmodell
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Programm
Papier ist ein Material, das unser Leben in allen Bereichen begleitet, auch im digitalen Zeitalter. Der vielseitige Werkstoff wird seit 2000 Jahren hergestellt und multifunktional eingesetzt.
In diesem Kurs wird das traditionelle Handwerk des Papierschöpfens mit modernem Wissen verbunden.
Unter der Leitung der erfahrenen Papierschöpferin färben die Teilnehmenden Pulpe, den Faserstoff zur Papiergewinnung, mit Pigmenten ein, was viele Möglichkeiten für die weitere Gestaltung eröffnet. Auch mit der Einbindung anderer Materialien wird experimentiert sowie mit mehrlagigen Schöpfungen.
Vom Material zur plastischen Form
In einem zweiten Schritt geht es hinaus in die Parkanlage, wo das sensible Material, inspiriert von der Landschaft, in eine plastische Form gebracht wird.
Die Herstellung von Papierobjekten erfordert Vorstellungskraft und Geduld, doch wenn das Wasser aus den Gebilden entwichen ist, halten die Teilnehmenden federleichte Farb- und Formgebilde in den Händen.
Kursdetails
Der Kurs eignet sich für erfahrene und unerfahrene Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Leitung
Johanna Senoner Nusser
Über die Kursleiterin
Johanna Senoner Nusser ist 1964 in Brixen geboren und in Wolkenstein/Gröden (Italien) aufgewachsen. Nach sieben Jahren als Fassmalerin zog sie mit 22 Jahren nach Deutschland. Heute lebt sie in Heidenheim auf der Schwäbischen Alb.
Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als Dozentin an einer Kinder- und Jugendkunstschule sowie in der Erwachsenenbildung. Als Papierschöpferin ist sie in Kursen und Fortbildungsprogrammen des Kunstschulverbandes Baden-Württemberg tätig.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 525,00 €
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 738,00 €
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Anmeldung
Programm
Ein Gefühl für das glühende Eisen, für den Hammer und den Amboss zu entwickeln, ist Ziel dieses fünftägigen Sommerkurses. Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse des Schmiedens und vertiefen sie.
Bereits nach kürzester Zeit ermöglichen die vermittelten Techniken, eigene Formen zu entwickeln – von freien, künstlerischen Objekten über Werkzeuge bis hin zu Gebrauchsgegenständen.
Der Schmied Michael Kröger richtet im Schlossgarten vor der Remise eine mobile Schmiedewerkstatt ein. Im Kurs werden theoretische Grundlagen mit praktischer Arbeit verbunden. Schmiedetechniken wie Stauchen, Recken und Biegen werden ebenso vermittelt wie Feuerschweißen. Auch Verfahren aus dem Metallbauhandwerk wie Lichtbogenhandschweißen (Elektrodenschweißen) oder das Arbeiten mit Werkzeugen wie Winkelschleifer und Bohrmaschine können hier ausprobiert werden.
Organisatorisches
Materialkosten werden nach Verbrauch vor Ort abgerechnet. Das Mitbringen eigener Materialien durch die Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht.
Sollten vor Kursbeginn Fragen zur Umsetzbarkeit oder zur Materialwahl bestehen, können diese mit Michael Kröger direkt geklärt werden.
Leitung
Michael Kröger
Über den Kursleiter
Michael Kröger absolvierte von 2007 bis 2010 eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker. Es folgten mehrere Jahre Berufserfahrung im Stahlbau und im Handwerk. 2020 bis 2022 absolvierte er die Ausbildung zum Metallgestalter. Im Jahr 2022 erlangte er zudem die Qualifikation als Ausbilder. 2025 übernahm Michael Kröger den Schmiedekurs „Feuer und Eisen“.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 525,00 €
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 738,00 €
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Anmeldung
Sommer 2027
Programm
Zeichnerisch und vor allem malerisch erfassen die Teilnehmenden des diesjährigen Sommerkurses ihre Akt- und
Porträtmodelle im Atelier und Schlosspark.
Der Fokus dieses Workshops liegt auf einer malerischen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Darstellung durch
Hell- und Dunkelkontraste in Öl und Acryl. Für die Körper- und Hautfarben erarbeiten sich die Teilnehmenden ein Repertoire
aus Zwischenwerten, welche die Aktdarstellung lebendig machen und Räumlichkeit hervorrufen. Kurze und längere Positionen des
Modells wechseln dabei einander ab.
Künstlerische Praxis im gemeinsamen Prozess
Mark Krause legt während des Kurses auch selbst Zeichnungen und Malereien an, die einzelne Arbeitsschritte sichtbar machen und zum Dialog anregen. Trainiert wird auch das nuancenreiche Mischen der Acryl- und/oder Ölfarben.
Im gemeinsamen Arbeiten mit dem Künstler steht die Freude und die Freiheit beim eigenen kreativen Arbeiten im Mittelpunkt. Ziel ist es, für die Darstellung der menschlichen Figur im Raum einen individuellen Rhythmus beim Malen und einen persönlichen Bildausdruck zu finden.
Leitung
Mark Krause
Über den Künstler
Mark Krause wurde 1971 in Wurzen/Sachsen geboren und lebt in Tübingen. Er studierte Bildende Kunst an der Louisiana State
University in Baton Rouge, USA sowie Allgemeine Rhetorik und Philosophie in Tübingen.
Im Jahr 2005 erhielt er das Kunststipendium der Cranach-Stiftung Wittenberg. Seit 2001 ist er als Livemaler zu Konzerten tätig.
2011 entstand sein großformatiges Ölbild „Aufbruch" während eines Konzerts des Leipziger Symphonieorchesters. 2013
fertigte er Livemalereien für den Deutschen Schmerzkongress im Congress Center Hamburg.
2016 entstand das Livemalerei-Gemälde „Konstanzer Tagungstradition" zum Konzert der Südwestdeutschen Philharmonie als Kunst
am Bau-Element des Bodenseeforums Konstanz.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 530,00 Euro
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 786,00 Euro
- zuzüglich anteilige Kosten für das Aktmodell
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Programm
Die Kunst der japanischen Tuschmalerei, Sumi-e, ist eine stille Sprache. Sie spricht nicht in lauten Farben, sondern in feinen Nuancen von Schwarz und Weiß und ist eine Malweise, die ebenso viel über Technik wie über innere Haltung verrät. Jeder Pinselstrich ist Ausdruck von Konzentration, jeder Leerraum ein Teil der Komposition. Es ist eine Kunst der Andeutung – das Wesentliche entsteht im Zwischenraum.
Sumi-e ist nicht nur eine künstlerische Technik – es ist ein Weg. Ein Weg zur inneren Ruhe, zur Achtsamkeit, zur Klarheit. Talent ist nicht Voraussetzung, sondern die Bereitschaft, sich einzulassen. Wer malt, meditiert. Wer schaut, erkennt. Und wer sich auf diese Reise begibt, entdeckt nicht nur die Poesie der Tusche, sondern auch die eigene.
Kursinhalte und Arbeitsweise
Es eröffnet sich eine Welt, in der Bambus, Kirschblüten, Berge und Vögel nicht nur gemalt, sondern empfunden werden. Die Teilnehmenden lernen, mit den sogenannten „vier Schätzen“ – Pinsel, Tusche, Reibstein und Papier – umzugehen und entdecken dabei die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten, die in der Reduktion liegen. Die Tusche wird nicht einfach aufgetragen, sie wird geführt, gespürt, manchmal fast geatmet.
Das Seminar verbindet theoretisches Wissen über die Philosophie und Ästhetik der japanischen Malerei mit praktischen Übungen, die Raum für individuelle Entwicklung lassen. Die Motive folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten, die Kompositionen entstehen aus der Balance zwischen Form und Leere. Präsentationen und gemeinsame Bildbesprechungen fördern den Austausch und die Inspiration untereinander.
Organisatorisches
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Alle benötigten hochwertigen Materialien werden gestellt; die Teilnehmenden müssen nichts mitbringen. Der Materialbeitrag beträgt 45 Euro und wird vor Ort entrichtet.
Leitung
Margot Tohkou Olejniczak
Über die Kursleiterin
Margot Tohkou Olejniczak ist eine schweizerisch-polnische Künstlerin und Meisterin der japanischen Tuschmalerei (Sumi-e). Sie studiert seit über 25 Jahren in Tokio und wurde 2014 von der International Association of Sumi-e als Dozentin zertifiziert. Im Jahr 2021 erhielt sie von ihrem Meister ihren Künstlernamen „Tohkou“ („Östlicher Regenbogen“).
Seit 2017 leitet sie das Atelier Margot – Internationale Schule für japanische Malerei in Europa, wo sie Sumi-e in der Schweiz, Deutschland und Polen unterrichtet.
Kursgebühr
- Kursgebühr Tagesgast: 530,00 €
- Kursgebühr Übernachtungsgast mit Vollpension: 786,00 €
In der Kursgebühr ist ein gemeinsames Mittagessen enthalten.
Alle benötigten hochwertigen Materialien werden gestellt; die Teilnehmenden müssen nichts mitbringen. Der Materialbeitrag beträgt 45 Euro und wird vor Ort entrichtet.