Partizipation – eine Säule der Schutzkonzeptentwicklung (25.06.2026, 15:30–16:30)

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Inhalt

Die Entwicklung eines Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt ist für jede Schule eine zentrale Aufgabe. Es geht nicht allein darum, Maßnahmen zu formulieren, sondern vor allem darum, eine Haltung zu etablieren, die den Schutz von Kindern und Jugendlichen dauerhaft und nachhaltig im Schulalltag verankert. 
Eine der beiden tragenden Säulen dieses Prozesses, neben der Kooperation, bildet die Partizipation. Sie ist nicht nur pädagogisch sinnvoll, sondern auch rechtlich verbindlich.

Schutzkonzepte dürfen nicht über die Köpfe der Kinder und Jugendlichen hinweg entstehen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, (pädagogisches) Personal und Eltern, kurz: alle am Schulleben Beteiligte müssen in den Prozess einbezogen werden. Nur so werden Schutzmaßnahmen nicht nur formal bleiben, sondern können tatsächlich wirksam werden. Partizipation fördert die Akzeptanz der Schutzregeln, sie erhöht die Sensibilität für Grenzverletzungen und reduziert das Machtgefälle. 

Inhalte der Fortbildung

  • Partizipation – Begriffsklärung
  • Gesetzliche (rechtliche) Grundlagen
  • Stufen der Beteiligung
  • Partizipation – konkret
  • Methoden der Partizipation
  • Unterstützungsangebote

Thematischer Input mit anschließendem Austausch.

Zielgruppe

  • Schulpsychologinnen sowie Schulpsychologen
  • Lehrkräfte
  • Schulleitungen
  • Erweiterte Schulleitungen
  • Beratungslehrkräfte
  • Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben
  • Fachberaterinnen sowie Fachberater

Referentin

Sabine Kutterolf-Ammon, Präventionsbeauftragte des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL)

Weitere Informationen

  • Wann: Donnerstag 25. Juni 2026, 15:30 bis 16:30 Uhr
  • Wo: online (Webex)
  • Wie: 
    • Lehrkräfte müssen sich über LFB-Online anmelden. Ohne Anmeldung erhalten sie keinen Nachweis über die Teilnahme an der Veranstaltung.
    • Nicht-Lehrkräfte können direkt über den Webex-Zugangslink teilnehmen.