Programm
Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technik und Gesellschaft – sie wird zunehmend auch zum Gegenstand zeitgenössischer Kunst. Für den Kunstunterricht ergibt sich daraus eine doppelte Herausforderung: Wie können aktuelle medien- und digitalkulturelle Entwicklungen fachlich fundiert behandelt werden? Und wie lässt sich daraus eine kritische, gestalterisch wirksame Auseinandersetzung auf Seiten der Schülerinnen und Schüler anregen? Hier setzt die Fortbildung an – mit Bezügen zur Leitperspektive Medienbildung sowie zu den Kompetenzbereichen des Faches. Dabei werden sowohl gesellschaftliche als auch ökologische Auswirkungen digitaler Technologien thematisiert.
Nach einem Input zu postdigitaler Kultur, aktuellen künstlerischen Strategien und der Post-Internet Arts Education lernen die Teilnehmenden ausgewählte zeitgenössische künstlerische Positionen kennen. Diese befragen Phänomene wie Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen – samt ihrer Auswirkungen auf Kunst, Kultur, Gesellschaft und Umwelt.
In drei Einheiten werden künstlerische Datenpraxen, künstlerische Projekte im Umgang mit Systemen des sogenannten Maschinellen „Sehens“ sowie künstlerische Forschung zu den materiellen und menschlichen Verflechtungen von Kl erarbeitet. Im Zentrum steht ein explorativer, kollaborativer Arbeitsraum: Die Teilnehmenden führen ausgewählte Unterrichtsanleitungen probeweise gemeinsam durch und nutzen edukative Kartensets für fokussierte Diskussionen und die Entwicklung von Unterrichtsideen.
Die Fortbildung zeigt, wie das Lernen über Kl im Kunstunterricht aussehen kann: kritisch, gestalterisch und anschlussfähig an aktuelle gesellschaftliche Diskurse. Die Teilnehmenden gewinnen fachliche Sicherheit im Umgang mit medienkulturellen Entwicklungen und den Potenzialen einer kritischen Medienbildung. Sie erhalten konkrete Materialien und Ideen für gestalterische Zugänge, die sich unmittelbar im Unterricht einsetzen lassen.
Ziele
Die Teilnehmenden
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können gesellschaftlich-kulturelle Perspektiven auf digitale Medientechnologien einnehmen, deren Auswirkungen kritisch reflektieren und dabei diversitätssensible sowie diskriminierungskritische Aspekte einbeziehen,
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verfügen über ein fachlich relevantes technologisches Grundwissen – insbesondere über Aufbau und Funktion Maschineller Lernsysteme – und können dieses für die Gestaltung kritischer Medienbildung im Kunstunterricht nutzen.
Leitung
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Anja Lenz, ehemalige Akademische Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe; Lehrerin in den Fächern Kunst und Biologie (Sekundarstufe I und II)
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Prof. Dr. Konstanze Schütze, Institut für Kunst der pädagogischen Hochschule Karlsruhe
Hinweise
Teilnehmende werden gebeten ein Laptop (internetfähig) sowie Smartphone (internetfähig) mitzubringen – sofern vorhanden.
Anmeldung
Die Anmeldung zu den Lehrkräftefortbildungen der Außenstelle Schloss Rotenfels erfolgt über die Anmeldeplattform LFB-Online. Sie finden die Veranstaltungen anhand der Lehrgangsnummer über die LFB-Online-Suchfunktion.